Effektivität einer Low-Carb Formuladiät in PatientInnen mit MASLD
作者:P Hruska, Georg Semmler, M Teufelhart, Robert Winker, C Rabitsch, Bernard Mehl, Péter Ferenci, Heribert Hofer, Helmuth Haslacher, Thomas Scherzer · 发表于:Zeitschrift für Gastroenterologie · 年份:2025 · DOI:10.1055/s-0045-1809243 · 研究领域:Cardiovascular Function and Risk Factors、Diet and metabolism studies、Cardiovascular Syncope and Autonomic Disorders
Einleitung Bei PatientInnen mit metabolisch-assoziierter steatotischer Lebererkrankung (MASLD) sind niederschwellige Ernährungsinterventionsprogramme die erste Wahl zur effektiven Lifestyle-Modifikation. Diese sind jedoch meist durch abnehmende Compliance, Rebound-Effekt nach Abschluss sowie starke inter-individuelle Schwankungen im Ansprechen charakterisiert, welche unter Umständen durch genetischer Prädisposition bedingt sind. Material und Methodik 64 PatientInnen mit MASLD wurden einer prospektiven, einarmigen Interventionsstudie einer 2-wöchigen hypokalorischen Formula-Diät (~1000kcal/d) unterzogen, gefolgt von einer 6-wöchigen kohlenhydratarmen Ernährung und einer 4-monatigen Follow-Up Periode. Steatose und Fibrose wurde mittels vibrations-kontrollierter transienten Elastographie (Leber-Steifigkeits-Messung LSM) inklusive „Controlled attenuation parameter“ (CAP) quantifiziert. Das Ansprechen wurde anhand des Vorhandenseins des PNPLA3 rs738409 G-allele verglichen. Ergebnisse 56 von 64 PatientInnen (87,5%) beendeten die Studie gemäß des Protokolls. Das mittlere Alter lag bei 45 Jahren, 63% der Teilnehmer waren männlich, der mittlere BMI lag bei 31,6kg/m², der mittlere CAP bei 323±34dB/m, wobei 93,8% die Kriterien einer ausgeprägten Steatose (CAP≥280 dB/m) erfüllten. Ergebnisse der vordefinierten „intention-to-treat“ Analyse ergaben eine signifikante Reduktion der Steatose nach 6 Monaten (-19,3%, p=1.95×10-28), wobei nur noch 34,4% (-59,4%) eine ausgeprägte Steatose aufwies...