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Analyse des progressionsfreien überlebens von Patienten mit Oropharynxkarzinomen in Abhängigkeit des Nachweises von high-risk-HPV-spezifischer DNA und p16-überexpression im Tumorgewebe

作者:Armands Riders, Maximilian Oberste, Daria Rometsch, Vivien Patyk, Inga Nierkamp, Achim Georg Beule, Claudia Rudack · 发表于:Laryngo-Rhino-Otologie · 年份:2023 · DOI:10.1055/s-0043-1766604 · 研究领域:Head and Neck Cancer Studies、RNA modifications and cancer、NF-κB Signaling Pathways

Hintergrund Der Nachweis einer p16-überexpression mittels Immunhistochemie ist das geforderte Testverfahren der aktuellen 8. Ausgabe des TNM-Klassifikationssystems, um HPV- induzierte Karzinogenese nachzuweisen. Aufgrund der mäßigen Spezifität ist die alleinige p16-Testung jedoch nur begrenzt ausreichend. Material und Methoden Insgesamt wurden 132 Patienten mit der Erstdiagnose eines Oropharynxkarzinoms (OSCC) berücksichtigt, die in der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Münster im Zeitraum von November 2018 bis Oktober 2022 behandelt wurden. Das Tumorgewebe wurde sowohl auf p16-überexpression mittels Immunhistochemie (p16-Antikörper, Klon E6H4, Ventana BenchMark, Roche, Basel), als auch auf HPV-spezifische DNA (HPVType 3.5 LCD-Array-Kit, Chipron GmbH, Berlin) untersucht. Für die Analyse des progressionsfreien überlebens (PFü) wurden die Kaplan-Meier-Methode und der Log-Rank-Test verwendet. Ergebnisse Bei 81,8% (n=54) der HPV-DNA-positiven OSCC konnte HPV-Typ 16, bei 6,2% (n=4) Typ 33, bei 1,5% (n=2) Typ 31 und jeweils bei 1,5% (n=1) Typen 6, 18, 35, 56, 58, 73 im Tumorgewebe nachgewiesen werden. 44,7% (n= 59) der OSCC waren hinsichtlich p16- und HPV-DNA Tests doppelt-negativ; 46,2% (n=61) waren doppelt-positiv; 5,3% zeigten sich p16-positiv/HPV-negativ und 3,8% waren p16-negativ/HPV-DNA-positiv. Patienten mit einem doppelt-positiven OSSC zeigten das günstigste PFü (3-Jahres PFü 66,5%). PFü von Fällen mit diskrepanten Ergebnissen bei p16 und HPV-DNA Tests ähnelte den Patien...