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Hyperviskositätssyndrom mit Pseudostauungspapille und zerebraler Minderdurchblutung*

作者:G. Gallasch, Alexander Hartmann · 发表于:DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 年份:2008 · DOI:10.1055/s-2008-1069428 · 被引用次数:3 · 研究领域:Blood properties and coagulation、Intracerebral and Subarachnoid Hemorrhage Research、Neurological and metabolic disorders

Bei einem 46jährigen Patienten wurden Papillenödem und Fundusblutungen auf eine Polyzythämie und die dadurch bedingte pathologisch gesteigerte Zähflüssigkeit des Blutes zurückgeführt. Mit isovolämischer Hämodilution wurden die pathologischen Blutfließeigenschaften normalisiert und dadurch das Papillenödem sowie die Fundusblutungen zur Resorption gebracht. Mit dem Absinken der Blutviskosität bis zur Hyperfluidität stieg die mittlere regionale Hirndurchblutung besonders in jenen Hirnarealen an, deren Flußwerte bei der Ausgangsmessung erniedrigt waren. Mit der Fluoreszenzangiographie konnte am Fundus des Patienten und mit der Xenon-Inhalationstechnik im Bereich der Hirndurchblutung die Wirksamkeit der isovolämischen Hämodilution nachgewiesen werden.