La surmortalité des chômeurs : un effet catalyseur du chômage ?
作者:Annie Mesrine · 发表于:Economie et Statistique / Economics and Statistics · 年份:2000 · DOI:10.3406/estat.2000.7528 · 被引用次数:58 · 研究领域:Employment and Welfare Studies、Social Policies and Family、Aging, Elder Care, and Social Issues
Im erwerbsfähigen Alter gehen Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen mit einer überhöhten Sterblichkeit einher. In den fünf Jahren nach Beginn der Arbeitslosigkeit ist das jährliche Todesrisiko eines arbeitslosen Mannes in jeder Altersgruppe rund dreimal höher als bei einem Erwerbstätigen gleichen Alters. Die Sterblichkeit der arbeitslosen Frauen ist bei gleichem Alter rund doppelt so hoch wie die Sterblichkeit der erwerbstätigen Frauen. Die überhöhte Sterblichkeit der erwerbslosen Männer ist noch höher. Verstärkt wird die Übersterblichkeit der Männer durch eine anhaltende Arbeitslosigkeit oder Erwerbslosigkeit. Die Gründe für die Übersterblichkeit der Arbeitslosen sind vielfältig: schlechter Gesundheitszustand, der zur Arbeitslosigkeit führt, finanzielle und psychologische Auswirkungen der Langzeitarbeits-losigkeit, «Katalysatorrolle» der Arbeitslosigkeit. Der Familien-stand, das Niveau des Diploms und die sozioprofessionelle Kategorie erklären ebenfalls einen Teil dieser überhöhten Sterblichkeit der arbeitslosen Männer, haben aber auf diejenige der arbeitslosen Frauen kaum Einfluß. Unter den Familienmüttern zwischen 30 und 50 Jahren weisen diejenigen ohne Diplom und Qualifikation die höchste Sterblichkeit auf, insbesondere wenn sie niemals einer Erwerbstätigkeit nachgegangen sind. Abgesehen von der Selektion durch die Gesundheit spielt die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder der Besitz eines Diploms oder einer Qualifikation ein...