Über den Sauerstoffverbrauch der vitalen Bernsteinsäure‐oxidation in Abhängigkeit von Sukzinodehydrogenase, Fumarase, Cytochromoxidase und Katalase mit besonderer Berücksichtigung von Inaktivierung und Kältereaktivierung der Sauerstoffaufnahme1
作者:Jörgen Lehmann, Erik Måttenson · 发表于:Skandinavisches Archiv Für Physiologie · 年份:1936 · DOI:10.1111/j.1748-1716.1936.tb01556.x · 被引用次数:8 · 研究领域:Metalloenzymes and iron-sulfur proteins
Eine aus Muskulatur frisch hergestellte Sukzinodehydrogenaselösung verliert bei Aufbewahrung bei 0° C kontinuierlich in ihrem Vermögen zur O2-Aufnahme, ohne daß die Aktivität der Sukzinodehydrogenase im Mb.-Versuch abnimmt. Die Sukzinodehydrogenase muß also als eine anoxytrope Dehydrogenase aufgefaßt werden. Die Abnahme im O2-Verbrauch kann weitgehend durch Erfrieren an niedrigen Temperaturen reaktiviert werden. Die Inaktivierung der Enzymlösung ist die Voraussetzung der Reaktivierung. Der Effekt des Erfrierens steigt mit Erniedrigung der Einfrierungstemperatur bis auf — 20° C und zeigt bei Prüfung bis auf — 80° C keine Steigerung mehr. ist an den Einfrierungsmoment gebunden und unabhängig von der Einfrierungszeit. steigt mit der Zahl der Erfrierungen bis auf ca. 5-maliges Erfrieren. ist eine Funktion der Größe der persistierenden O2-Aufnahme der Enzymlösung und nicht eine Funktion der Größe der Inaktivierung. Es wird der Effekt des Erfrierens auf die Sukzinodehydrogenase, Fumarase, Cytochromoxidase und Katalase in der inaktivierten Enzymlösung untersucht. Nur die Katalase zeigt eine unzweifelhafte Erfrierungsaktivierung. Auf Basis der Katalaseaktivierung wird es untersucht, ob H2O2 bei der äroben Sukzinatoxydation gebildet wird und ob die Katalaseaktivierung für die Reaktivierung im O2-Versuch verantwortlich sein kann. Es werden mehrere experimentelle Daten angeführt, die für die intermediäre Bildung von H2O2 sprechen. Abfangen mit Wielands Cer-Reagenz gelingt sporadisch. An...